Die 3 wichtigsten Dinge beim Schreiben

Viktor Mildenberger / pixelio.de

1. Anker setzen

Stell dir beim Schreiben eine bestimmte Person vor und lege dich fest, konkret für sie zu schreiben:

Vielleicht die 30-jährige Frau an der Bushaltestelle heute morgen. Sie hat gerade das Kind zum Kindergarten gebracht. Vor ihr liegt viel Arbeit. Nur während der Busfahrt hat sie ein klein wenig Zeit, auf ihrem Smartphone zu surfen. Im Tiefsten sehnt sie sich nach Annahme und Schutz.

  • Was kannst du ihr in der Kürze sagen?
  • Was ist ihr wichtigstes Problem?
  • Welches Gleichnis oder hilfreiche Bild würde Jesus ihr erzählen?

2. Zwischenüberschriften setzen

Auf dem kleinen Handy ist das enorm hilfreich für die Frau im Bus. Der Lesefluß wird auch durch Absätze und Bilder erleichtert.

3. Anknüpfungspunkte setzen

Gleich muß die Frau aus dem Bus aussteigen. Sie hat deinen Artikel geschafft, weil du dich kurz gefasst hast. Und jetzt? Was ist jetzt dran? Sie hat noch nie etwas in dieser Weise über Gott gehört.

Sage ihr doch freundlicherweise mit deiner Erfahrung, was jetzt konkret dran ist.

Vielleicht verweist du sie mit einem Link am Ende zu dem Gebet zum Nachsprechen, wie sie Jesus kennen lernen kann:

“Bete jetzt das folgende Gebet. Bei Jesus findest du Annahme und Schutz.”

Übung

Um zu lernen, sich kürzer zu fassen, ist es hilfreich, wenn du das Gelesene gleich an folgendem Interview übst. Das Interview kannst du an Für-Gott zur Veröffentlichung auf einer Regionalseite senden:

Interviewfragen zum Ausfüllen und Senden von Zuhause

12 Kreativitätstechniken für christliche Blogger und Internetmissionare

Wieviele Punkte hat der Marienkäfer? Bild: Katrin Weyermann Bötschi / pixelio.de

1. Lege ein Internetmission-Ideenbüchlein an.

2. Verbringe viel Zeit im stillen und hörenden Gebet

3. Sinne den ganzen Tag über einen Bibelvers immer wieder nach. “Höre” dem Vers zu. Verwende die Mindmapping-Methode und notiere dir alle Assoziationen.

4. Gott spricht durch Träume. Fange an, deine Träume aufzuschreiben und filtere Ideen und Themen aus deinen Träumen, ohne sie gleich als Quelle deiner Inspiration zu kennzeichnen.

5. Was ärgert dich? Welche Lösungen gibt es? Gehe für dieses Thema in die Fürbitte.

6. Versuche herauszufinden, was das wirkliche, grundlegende Problem der Menschen ist, die du erreichen möchtest.

7. Wechsele bewusst die Perspektive und stelle neue Zusammenhänge her. Was könnte Gott, der Betroffene, ein Rentner, ein Atheist oder ein Manager über einen bestimmten Sachverhalt denken? Ändere deinen Standpunkt der Betrachtung.

8. Befrage deinen Hauskreis, dein Team und deine Freunde. Stelle “provokante” Fragen.

9. Gehe alleine (ohne Handy) in Gottes Natur spazieren, bete und denke nach.

10. Schärfe deine Sinne und fange an, auf kleine Dinge zu achten. Trainiere deine Wahrnehmung. Zusammen mit Gebet ist dies ist auch der erste Schritt hin zu Worten der Erkenntnis (1. Korinther 12,8)

11. Stelle dir W-Fragen (wieso, weshalb, warum) und finde Bilder und Vergleiche (Gleichnisse).

12. Zerlege dein Problem in kleine Einheiten und suche für Teilbereiche nach Zwischenlösungen.

Fragen an das Bild mit dem Marienkäfer oben:

Wieviele Punkte hat der Marienkäfer?
Warum hat er keine grünen Streifen?
Was ist die größte Bedrohung für das Tier?
Welche Schutzmechanismen würden es auch schützen?
Warum werden Marienkäfer als Glückskäfer bezeichnet?
Für was steht das Traumsymbol “Käfer”.
Warum sehnen sich Menschen nach Glückssymbolen?
Was sagt die Bibel über Glück?
Was ist die Hauptquelle des Unglücks der Menschen in meiner Stadt?
Was hilft meinem Nachbarn wirklich?
Würde es meinem Nachbarn weiterhelfen, wenn ich seinen Sohn mit vom Kindergarten abhole?
Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in seiner Situation wäre?
Heiliger Geist, wie kann ich beten, dass mein Nachbar wie dieser Marienkäfer an den Nektar kommt, nach dem er sich sehnt?
Was bedeutet dieser Vers für ihn? “Wenn der HERR uns gnädig ist, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt (4. Mose 14,8).”
Welche Lösungsansätze würden meine Freunde im Hauskreis empfehlen?