Gebet

Missionar im Internet werden? Wie geht das?

Missionar im Netz werden – Internetmission bringt dich als Mensch mit Menschen auf der Suche in eine sehr persönliche Beziehung. Über das Internet werden reale Kontakte hergestellt. Es ist ein Weg für Menschen, die andere nicht gerne auf der Straße unaufgefordert ansprechen möchten und trotzdem nach Wegen suchen, Zeugnis über ihren Glauben abzulegen.

Viele Vorteile als “Missionar im Internet”

Im Internet kann man Menschen in seiner eigenen Stadt und in einem fernen Land kennenlernen und ihnen im liebevollen Einzelgespräch von der Hoffnung in Jesus erzählen.

Dazu ist kein aufwändiger Umzug als Missionar in ein anderes Land notwendig. Du musst nicht deinen Beruf aufgeben, um als Missionar oder Evangelist anderen Menschen dienen zu können.

Individuell auf jede Persönlichkeit zugeschnitten – “Missionar im Internet”

Viele Menschen im Internet stellen konkret eine Frage an Google:

“Wer ist Gott?” “Wer ist Jesus?”

Das bedeutet, dass diese Google-Nutzer niemand kennen, mit dem sie diese Frage wirklich besprechen könnten.

Es ist der Lehrer aus Oberhausen und die alleinerziehende Mutter in deiner Stadt, die diese Frage auf Google stellen. Diese Personen suchen keine theologischen Denkfabrikate, sondern praktische Erfahrung wie dieser unbekannte Gott in ihr Leben eingreifen kann.

Du bist aus Oberhausen? Oder du bist eine Mutter? Und hast Gott erlebt?

Das würde passen. Jetzt müsste es nur noch einen Weg geben, euch beiden zusammen zu bringen.

Für-Gott bringt dich mit Menschen in Kontakt – Schritt 1

Auf 378 Städteseiten kannst du zum Einstieg über eine kurze Erfahrung mit Gott berichten. Dazu musst du noch nicht einmal deinen Namen im Internet veröffentlichen.

Oder du füllst dieses kurze Interview aus und sendest es an Für-Gott. Diese Kurzartikel sind wie Landebahnen, auf denen Menschen, die im Internet etwas suchen, auf Für-Gott landen können.

Diese Kontakte leiten wir dann an dich oder deine Gemeinde weiter. Als Missionar im realen Leben kannst du dann einen persönlichen Kontakt herstellen. Kurz anrufen, dich in einem Cafe mit der Person treffen oder in den Gottesdienst einladen.

Melde dich bei uns.

Darüber hinaus gibt es natürlich viele Möglichkeiten wie du bei Für-Gott einsteigen kannst.

Der Internetmissionar und der fünffältige Dienst

Der Internetmissionar

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es, Begriffe, Worte und Aussagen zu definieren. Warum – weil ich erlebt habe, dass durch saubere Definitionen Missverständnisse ausgeräumt werden und gemeinsame Grundlagen geschaffen werden. Das erst schafft meines Erachtens die Basis für ein erfolgreiches gemeinsames Vorangehen, was die meisten von uns doch wollen, wenn es um Internet, Vernetzung und Mission geht. Zu oft habe ich erlebt, dass verschiedene Parteien einen Begriff und die Bedeutung die dahinter ist verschieden verstanden haben – eine Einheit kam deshalb nicht zustande. Da gäbe es viele Beispiele aus dem christlichen Bereich, die ich jetzt aufführen könnte.

Definition Missionar

Bei dem Begriff Mission, bzw. Missionar ist das meiner Meinung nach auch der Fall.
Das Internet als solches haben wir genug definiert und beschreiben, deshalb sollten wir uns mehr auf den Missionar konzentrieren.

Es handelt sich hier um einen schillernden Begriff, der von christlichen Zeitgenossen sehr unterschiedlich mit Inhalt gefüllt wird. Für die einen ist ein Missionar ein Christ, der einer Berufung nach geht, die ihn ins Ausland führt, um dort in verschiedenen Bereichen eine Art christliche Entwicklungshilfe zu leisten. Manche als Brunnenbauer, Ärzte oder Sozialhelfer, andere als Bibelschullehrer, Pastoren oder Evangelisten. Wieder andere sehen das altbekannte Bild vor ihren Augen, das einen Mann mit Tropenhelm zeigt, der im Kochtopf von Menschenfressern schmort. Für andere sind Missionare einfach nur Evangelisten, die überall auf verschiedene Art und Weise versuchen Nichtgläubige, bzw. Nichtchristen zu Jesus zu führen.

Kleriker oder Laie?

Seit der Reformation entwickelte sich auf religiöser Ebene ein säkularisiertes Bild vom geistlichen Dienst der Christen, das heute noch in den Köpfen der meisten Christen vorherrscht. Dabei steht einem großen Heer von Laien- Christen eine kleine Anzahl Kleriker gegenüber, die ihr ganzes Leben dem Dienst in der Gemeinde, bzw. in der Mission als Profis widmen. Gläubige, die ihre Nachfolge überdurchschnittlich ernst nehmen sollten demnach am besten Kleriker werden. Wenn sie diesen Schritt tun, bietet sich dann entweder die Ausbildung zum Pfarrer oder Pastor an, der im Heimatland in seiner lokalen Gemeinde einen geistlichen Dienst für Gott tut, oder er wählt die Ausbildung zum Missionar, der in einem anderen Land dient, oder als Evangelist im eigenen Land tätig ist. Das ist leider heute noch die vorherrschende Vorstellung, die uns immer noch blockiert.

Der Apostel

Wenn wir die Wurzeln des Begriffes und den geschichtlichen Hintergrund betrachten, entdecken wir ein anderes Bild vom Dienst, speziell von dem Dienst des Missionars. Dieser so oft benutzte Grundbegriff ist aus dem Lateinischen entnommen und heißt wörtlich „Gesandter“. In altgriechisch heißt dasselbe Wort „Apostel“, das ist bekannt aus dem Neuen Testament. Im klassischen Sinne ist demnach ein Missionar ein Apostel. Nicht nur die 12 Jünger Jesu waren Apostel, sondern es gab danach noch viele andere Apostel, die ausgesandt vom Heiligen Geist im gesamten römischen Reich tätig waren. Ihre Aufgabe war es nicht, als sozial-diakonische Arbeiter zu wirken und sie waren in Ihrer Berufung auch nicht Pastoren oder Evangelisten. Vielmehr war ihr Dienst umfangreich und vielfältig, sie mussten alles beherrschen, was zum Aufbau und zur Ausrüstung der Gemeinde gehört. Zunächst waren es Pioniere, die in neues unbekanntes Land vorstießen, dort verkündigten sie die Botschaft vom Reich Gottes, was mehr umfasste als nur das Evangelium zu verkündigen. Wenn ein Anzahl Ungläubige sich zu Jesus bekehrten, dann widmeten sich die Apostel, manchmal 2- 3 Jahre dem Training und der Ausbildung von Jüngern und Mitarbeitern (z.B. Apg. 19,9-10). Wenn fähige Leiter hervorgekommen waren, wurden diese als Älteste eingesetzt. Die Apostel übertrugen ihnen dann die lokale Verantwortung und zogen weiter in neues unbekanntes Gebiet. Ihr Dienst geschah in erster Linie in einer ganzen Region und an der ganzen Gemeinde. Sie hatten alles, was zum Leib Jesu gehörte im Blick, ihre Perspektive ging über die einzelne Gemeinde weit hinaus. Sie sahen das gesamte Netzwerk der Gemeinden, in dem sie dann von einer Gemeinde zur anderen kursierten, um die Gläubigen zum Dienst auszubilden und fähig zu machen. Sie waren Pioniere, Motivatoren, Lehrer, Trainer Mentoren und Moderatoren für die Gläubigen, gleichzeitig verkündigten sie auch den Unerreichten die frohe Botschaft.

Der fünffältige Dienst

Der Apostel reiht sich ein in die Aufzählung der anderen vier Dienste aus Eph. 4,11, die wir hier auf jeden Fall auch berücksichtigen müssen. So wie es in der „realen Gemeinde“ eine bestimmte Aufgabenbeschreibung bei den Diensten gibt, sollten wir meiner Meinung nach auch für die überregionale Internetgemeinde unbedingt dieser Beschreibung gerecht werden. Missionar ist eben nicht gleich Missionar, wenn ich es mal so sagen darf.
Wenn jemand seinen Dienst vorrangig darin sieht, im Internet und über das Internet, seelsorgerlich ausgewählte Leute zu betreuen, dann ist das eine wunderbare Aufgabe, wo der Betreffende sich aber nicht als Internetmissionar betätigt, sondern als Internetpastor. Von einem dieser Pastoren bekomme ich (unaufgefordert) regelmäßig Emails mit Seelsorgethemen, die fast nur über Heiligung, Befreiung und Glaubenswachstum handeln. Ein anderer, der mit Hingabe und Leidenschaft durch verschiedene Methoden im Internet vorrangig das Evangelium an Nichtgläubige weitergibt, betätigt sich als Internetevangelist. Vor kurzem habe ich einen link zu einer solchen Internetseite bekommen, wo in umfangreicher Weise dort das Evangelium gepredigt wird, und zwar durch Beiträge, Videos, Audios, Songs, Heilungsberichte und Zahlen – wunderbar. Weiter denke ich an eine hervorragende Seite, wo hunderte von guten Lehrbeiträgen als Videos zum download angeboten werden. Dieser Dienst ist für die Ausrüstung der Heiligen sehr wichtig, aber es steht nicht ein Internetmissionar dahinter, sondern ein Internetlehrer. Ich glaube jeder aktive Christ im Internet kennt auch die verschiedenen prophetischen Internetseiten, davon gibt es mehrere. Hier betätigen sich auf eine gute Weise Internetpropheten, in dem sie der Christenheit und auch den Nichtgläubigen die verborgenen und zukünftigen Handlungen Gottes offenbaren wollen. (Wer die speziellen links zu den erwähnten Seiten haben will, dem schicke ich sie gerne zu.)

Wenn das so stimmt, dann müssen wir uns fragen, was dann ein Internetmissionar wirklich ist und wie seine Dienstbeschreibung aussieht.

Im Prinzip ist er ein Internetapostel, ein Allrounder, der die aufgezählten Bereiche auch ausfüllen kann, aber eben nicht als Spezialist in diesen Bereichen tätig ist, sondern als Pionier. Es gibt viele andere, die viel besser pastorale Fürsorge ausüben, die viel besser und erfolgreicher das Evangelium verkünden können, die intensiver prophetisch dienen können und wesentlich gründlicher und ausführlicher lehren können. Trotzdem, zur Unterstützung und zum Aufbau der Gemeinde muss der Internetmissionar in all den Bereichen fit sein. Und er muss lernen, wann und wie er die Arbeit, so bald es geht, an die Spezialisten weitergeben kann. Hier sollten sich die einzelnen Internetangebote ergänzen und ein großes Bild ergeben. Wie im realen Leben ist er federführend beteiligt beim Entstehen von Projekten (Gemeinden, neuen Internetauftritten und Veranstaltungen) motiviert die Beteiligten und bringt die nötigen Ressourcen und Spezialisten zusammen um das Werk zu schaffen. Als Initiator und Gründer bringt er den Stein ins Rollen und hält mit seiner Ausdauer und den Motor am Laufen.
In allem ist er ein hervorragender Netzwerker der weiß, wie man gute Kontakte knüpft und Beziehungen dauerhaft aufrecht hält. Er weiß, wie aus Bekannten Freunde und Mitarbeiter im Dienst werden, damit das große Netz des Reiches Gottes an allen Enden und Ecken des Landes gehalten und gezurrt werden kann. Dieses Netz besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Diensten und Arbeiten im übergeordneten Reich Gottes. Sie sind wie die Knoten des Netzes, die miteinander verbunden sind – am Ende sollen sich darin die Fische fangen.
Als ein Ausbilder und Trainer ist sein Bestreben, überall, das zu tun, was notwendig ist. Er versteht es, auch Glaubenskurse, Jüngerschaftsschulung und Leiterausbildung durch das Internet wirkungsvoll auszubreiten, damit das Netz geknüpft wird und die Verbindungen hergestellt und repariert werden. (siehe meinen Beitrag dazu)
Was den Internetmissionar besonders kennzeichnet ist die Fähigkeit zum Visionär in „geistlich- praktischen“ Dingen. Wobei sein Hauptaugenmerk auf die Umsetzbarkeit der „virtuellen Internetaktionen“ im realen Leben ausgerichtet ist. Deshalb wird er nicht im Internet in einer Versenkung verschwinden und in einer irrealen Traumwelt leben, sondern er wird das Internet als Werkzeugkiste für das reale Leben nutzen und seine „Träume“ dadurch einmal mehr realisieren. Seine Fähigkeit zu „Sehen“ konzentriert sich mehr auf den Bereich des praktischen Gemeindeaufbaus, wie er auch im Internet möglich ist. Sein Hauptverantwortungsbereich ist nicht die lokale Gemeinde, sondern die überregionale Gemeinde, die überall zu finden ist. Gerade da bietet ihm das Internet, hervorragende Mittel, um die Beziehungen und Kontakte im weiten Bereich zu halten. Dazu nutzt er alle Möglichkeiten, die das Netz bietet: Website, Blog, Forum, Community, Chatroom, E-Mail, Themenartikel, Audios Videos und mehr.


Mit Genehmigungvon Richard Schutty, Oikosthemen

Einfache Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung für Online-Missionare


Wer Nichtchristen ansprechen will, braucht Google als Freund

Denn wenn du mit deinen evangelistischen Artikeln auf Seite 29 bei Google gelistet bist, erreichst du fast niemanden oder höchstens ein paar Christen. Im folgenden ein paar einfache Tipps, um möglichst weit vorne in den Suchergebnissen bei Google zu sein.

Wir müssen eine genaue Vorstellung von unserem Leser haben.

Gestern habe ich eine Email bekommen, die mich sehr gefreut hat und zeigt, dass man tatsächlich in den Kopf des Lesers kommen kann.

Hallo Günther, Es ist manchmal echt erstaunlich… manchmal denke ich, Du hast eine Wanze in meinem Kopf… und du triffst manchmal genau meine Gedanken. Regelrecht unheimlich :)

Dies zu erreichen, ist harte Arbeit und bedeutet viel Gebet. Nicht immer wird es uns so gut gelingen.

Wir sollten uns klar machen, nach welchen Suchbegriffen unser Idealleser sucht

Wahrscheinlich sucht der nichtchristliche Leser nicht nach “Jesus” oder “Lebensübergabe”.

Auf Cafe Inmeinerstrasse zum Beispiel habe ich erstaunlicherweise festgestellt, dass oft nach Träumen und Kindergeschichten gesucht wird. Deshalb habe ich angefangen, kleine geistliche Kindergeschichten zu schreiben. Letzte Woche habe ich aus dieser Erkenntnis heraus zum Beispiel eine mehrteilige Artikelserie über Träume geschrieben.

Um diese Suchbegriffe oder Keywords bestimmen zu können, gibt es zwei einfache Tools

  • Google Analytics – Welche Keywords sind auf deiner Seite besonders beliebt?
  • Google Keyword-Tool – Welche Keywords werden im Internet oft gesucht?
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    Stark vereinfachte Faustregel: Je niedriger die Mitbewerberdichte und je höher die Anzahl der Suchanfragen, desto besser kann man mit diesem Keyword auf Seite eins von Google kommen.

Einfacher Umgang mit Keywords

  • Stichwort wenn möglich in der Überschrift eines Artikels benutzen (bzw. schon in die Domain der Internetseite).
  • Stichwort als Tag setzen.
  • Stichwort sollte etwa 3 Prozent des Textes ausmachen. Probiert es, man kann so exakt schreiben.
    Beispiel: Der Text ist 100 Worte, als kommt das Stichwort dreimal vor. Nicht weniger und nicht häufiger!
  • Ausdauernd sein. Einmal Zähneputzen reicht genauso wenig wie einmal gute Keywords zu setzen.
  • Falls Bilder verwendet werden, ist zu überlegen, ob man sie nicht umbenennt. Beispiel: “stichwort.jpg”

Das sind ein paar grundlegende Basistipps. Suchmaschinenoptimierung selbst ist eine Wissenschaft, die von Experten betrieben wird.

Wichtig war mir heute, dass ihr nicht mit Würmer angelt, die keinem Fisch schmecken. Wenn ihr zum Beispiel Menschen mit Gott in Berlin erreichen wollt, warum nicht über Berliner Ereignisse schreiben, die dann einen evangelistischen Bezug bekommen.

Vielleicht schreibt ihr einfach mal über das Fischgeschäft um die Ecke und zeigt den Artikel dann dem Ladenbesitzer. Der freut sich bestimmt wie ein Schneekönig und schickt den Link zu seinen Bekannten.

Werde Missionar im Internet auf einem der Für-Gott-Städteblogs.

Gebet

Wenn du noch einen Monat Zeit hättest zu bloggen

Noch einen Monat Zeit ?!

Über was würdest du in diesem Monat bloggen? Dies war die Frage im neuen Artikel von Darren Rowse von Problogger. Nun gehe ich davon, dass wir alle noch viel mehr Zeit haben.

Die Frage ist jedoch spannend. Deswegen möchte ich die Frage an euch weiterreichen. Über was denn?

Spontane Gedanken über die Art der Artikel, die ich noch schreiben würde

  • in die Zeilen der Artikel sollte spürbare Liebe hineinfliessen
  • sie sollten einen Unterschied für Menschen machen
  • es sollten keine blumigen Worte sein, sondern Worte, die Menschen noch lange begleiten
  • die Artikel sollten Menschen motivieren, besser weiterzumachen als ich
Gebet

Thematische Seiten auf Für-Gott

Für-Gott-Themen-Seiten

Wer Interesse hat, thematisch orientierte, sehr knappe und fokussierte Internetpräsenzen mitzuentwickeln kann sich gerne melden!
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Am besten aus eigenem Erfahrungshintergrund. Mögliche Themen: Alkohol, Drogen, Scheidung, Depression, Einsamkeit, Spielsucht, Internetsucht, uvm.
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Die 3 wichtigsten Dinge beim Schreiben

Viktor Mildenberger / pixelio.de

1. Anker setzen

Stell dir beim Schreiben eine bestimmte Person vor und lege dich fest, konkret für sie zu schreiben:

Vielleicht die 30-jährige Frau an der Bushaltestelle heute morgen. Sie hat gerade das Kind zum Kindergarten gebracht. Vor ihr liegt viel Arbeit. Nur während der Busfahrt hat sie ein klein wenig Zeit, auf ihrem Smartphone zu surfen. Im Tiefsten sehnt sie sich nach Annahme und Schutz.

  • Was kannst du ihr in der Kürze sagen?
  • Was ist ihr wichtigstes Problem?
  • Welches Gleichnis oder hilfreiche Bild würde Jesus ihr erzählen?

2. Zwischenüberschriften setzen

Auf dem kleinen Handy ist das enorm hilfreich für die Frau im Bus. Der Lesefluß wird auch durch Absätze und Bilder erleichtert.

3. Anknüpfungspunkte setzen

Gleich muß die Frau aus dem Bus aussteigen. Sie hat deinen Artikel geschafft, weil du dich kurz gefasst hast. Und jetzt? Was ist jetzt dran? Sie hat noch nie etwas in dieser Weise über Gott gehört.

Sage ihr doch freundlicherweise mit deiner Erfahrung, was jetzt konkret dran ist.

Vielleicht verweist du sie mit einem Link am Ende zu dem Gebet zum Nachsprechen, wie sie Jesus kennen lernen kann:

“Bete jetzt das folgende Gebet. Bei Jesus findest du Annahme und Schutz.”

Übung

Um zu lernen, sich kürzer zu fassen, ist es hilfreich, wenn du das Gelesene gleich an folgendem Interview übst. Das Interview kannst du an Für-Gott zur Veröffentlichung auf einer Regionalseite senden:

Interviewfragen zum Ausfüllen und Senden von Zuhause

FAQ – Häufige Fragen zu Für-Gott

Hier eine Liste mit Antworten auf Fragen, die in vielen Gesprächen mit Christen deutschlandweit immer wieder gestellt wurden:

Wie ist das Verhältnis der Regionalseiten (z.B. 4gott.de/oberhausen) untereinander und zur Hauptseite (4gott.de)?

Jeder Regionalblog ist im Blognetzwerk eine komplett eigenständige Internetpräsenz. Eine Regionalpräsenz ist weder zu anderen Regionalseiten noch zur Hauptseite verlinkt.

Wie ist das Verhältnis von Für-Gott zu anderen “Methoden”, Menschen von Jesus zu erzählen?

Das Internet ist nur ein Weg, um in Beziehung zu Menschen zu treten. Lobpreis auf der Straße, Gespräche mit Nachbarn und viele andere Wege sind weiterhin wichtig. Auch Für-Gott “geht auf die Straße“, um Interviews zu machen.

Gibt es ein Beispiel für eine Regionalseite? Sollen die Seiten Christen oder normale Menschen ansprechen?

Die Hauptseite (4gott.de) dient als Information für Christen. Die Regionalseiten sind nicht für Christen gedacht. “Dein Regionalblog” ist ein Beispiel für eine evangelistische Regionalseite.

Was lehnt ihr auf Für-Gott ab?

Vor allem Eigenbrödelei und Religion als Mittel, sich als selbstgerecht oder besser als andere darzustellen. Ferner liebloses, humorfreies, moralinsaures Ansprechen von Nichtchristen im Namen der Intoleranz. Wir wollen als Botschafter Christi einfühlsame, stilsichere und diplomatische Repräsentanten einer wirklich guten Nachricht sein. Wir wollen immer mehr lernen, nicht egozentriert auf uns und unsere Gemeinschaft hinzuweisen, sondern andere Christen und Ortsgemeinden liebevoll weiterzuempfehlen. Jeder achte den anderen höher als sich selbst, schreibt Paulus an einer Stelle.

Was bedeutet eine Mission haben im christlichen Sinne?

  • Hilfesuchenden und Einsamen ein Gespräch anzubieten
  • Bei Kranken am Krankenbett sitzen, auch wenn die eigenen Verwandten sie sitzengelassen haben
  • Durstigen ein Glas Wasser anzubieten
  • Dem Nachbarn durch sein Dasein die Liebe Gottes mitteilen
  • Für den eigenen Glauben werben und als Mensch seinen Standpunkt in die Gesellschaft einbringen
  • Hinauszugehen und gute Nachrichten zu verbreiten
  • Kreativ sein – durch witzige Geschenke, kleine Ideen und liebevolle Gesten

Können Menschen durch Methoden mit der “Liebe Gottes” erreicht werden?

Nein, nur durch ernsthaftes Gebet, das hinter den Methoden steht. Je weniger ernsthaftes Gebet in unserem “Gebetskämmerlein” daheim stattfindet, desto liebloser und wirkungsloser werden wir von Gottes Liebe zu den Menschen sprechen können. Darüber hinaus ist das “Sich Korrigieren von Gott” lassen ein wichtiger Weg, um nicht nur leere Phrasen zu dreschen, sondern ein Kanal für die Liebe Gott zu werden.

Können Beziehungen im Internet wirklich in die Tiefe gehen?

Ja und nein. Das Internet ist heute eine Lebenswirklichkeit für die meisten Menschen. Unser Ziel ist es, dass sich Menschen im realen Leben treffen und Jesus gemeinsam nachfolgen. Das Internet kann immer nur der Anfang sein.

Will Für-Gott große Mengen von Menschen anziehen? Das kann ich ja gar nicht abfangen!

Für-Gott soll Einzelpersonen ansprechen, die von Gott angesprochen werden. Wir werden Menschen auf der Suche nur dann in Gemeinden vor Ort weiterempfehlen, wenn ein Vertrauensverhältnis zu Christen vor Ort besteht. Wir wollen Menschen authentisch von Herz zu Herz ansprechen. Auch auf  die Gefahr hin, dass wir “zugeben müssen”, dass wir längst nicht perfekt sind.

Warum sollte ich Für-Gott Artikel zusenden? Ich wurde schon häufiger angefragt, etwas für jemand zu schreiben. Ich habe nie ein Feedback für meinen Einsatz bekommen oder Resultate gesehen.

Für-Gott sammelt nicht nur Erfahrungsberichte mit Gott, sondern hat auch eine konkrete Vorstellung, wie Menschen dadurch in christliche Gemeinden kommen. Wir werden langfristig arbeiten. Dies wird verständlich, wenn man die Entstehungsgeschichte der Vision von Für-Gott kennt. Jeder dem Gottes Reich ein Anliegen ist, kann über Für-Gott direkt seiner Stadt und seiner Gemeinde dienen. Auf anderen Internetplattformen haben wir jahrelange Erfahrungen, wie Gott Menschen über das Internet berühren kann.

Ich habe wenig Zeit. Wie kann ich da bei Für-Gott mitmachen?

Wir bitten dich “nur” um drei kleine Artikel (1. Ein geistliches Erlebnis mit Gott 2. Ein kurzes Interview (10 Fragen) 3. Einen Artikel über deine Stadt) jeweils mit 300 Worten und dass du als Multiplikator eine Rundmail an deine Freunde sendest, dass sie auch drei Artikel an Für-Gott senden.

Hier ausführlicher das Thema “Schritt 1“. Wer sich mehr engagieren möchte findet hier in der Ideenliste weitere Anregungen.

Wird mein Name im Internet veröffentlicht, wenn ich einen Artikel sende?

Aus Fürsorgegründen für die Autoren werden auf Für-Gott keine vollständigen Namen im Internet angegeben, sondern die Angabe im Artikel auf den Vornamen beschränkt. Auf Wunsch können wir den Vornamen durch ein Pseudonym ersetzen (wird angegeben). Falls das Alter aus dem Sinnzusammenhang im Text eine Rolle spielt, wird der Artikel so gekennzeichnet: Mann/Frau (20 Jahre).

Ist Für-Gott eine eigenständige Gemeinde?

Nein, Für-Gott ist keine Organisation, sondern eine Plattform für Christen aus unterschiedlichen Gemeinden. Wir sind jeweils Teil der regionalen Lokalgemeinden. Darüber hinaus glauben wir nicht an das Modell “Internetgemeinde” oder an “Communities” als Ersatz für Ortsgemeinden, weil wir doch alle Sehnsucht nach echten, tiefgehenden, realen Beziehungen haben. Reale Menschen brauchen nicht-virtuelle Gemeinschaft und Gemeinden.

Welche Reaktionen habt ihr zum Beispiel bekommen?

Schau einfach mal in das Postfach unten. Nur ein Beispiel für viele ist die Geschichte der Frau, die über längere Zeit die Artikel mitverfolgt hat. Dann kam ein persönliches Gebet zustande. Ihre hartnäckigen Probleme waren sofort wie von “Wunderhand” weg. Wenn sie heute Menschen mit Problemen trifft, sagt sie gleich: Ruf da an und lass für dich beten. Andere haben Buße für ihr altes Leben getan und folgen Jesus nun (neu) nach. Das Internet ist immer nur der Anfang für eine persönliche Begegnung.

Ich bin technisch nicht begabt. Kann ich trotzdem mitmachen? Gibt es ein Risiko für mich?

Wenn du eine Email senden kannst und Jesus liebst, dann bist du geeignet. Wir unterstützen dich und natürlich beten wir auch für Durchbrüche in deinem Leben. Ein Risiko gibt es nicht. Daneben gibt es viele wichtige Aufgaben bei Für-Gott, die nichts mit Technik zu tun haben: Multiplikatoren in den einzelnen Städten, Kontaktpersonen für Emailanfragen und Fürbitter.

Warum sollte ich gleich mitmachen? Gibt es etwas zu sagen, das eine Leidenschaft in mir erzeugt, ohne mich extrem zu machen?

Jeder Mensch lebt in seiner “persönlichen Endzeit”. Wir müssen heute etwas Für-Menschen in unserer Stadt tun. Pflanze heute noch ein Apfelbäumchen der Freundschaft in deiner Stadt.

Wie kann ich ein Team bzw. eine Kleingruppe in meiner Stadt gründen?

Ein möglicher einfacher Einstieg, eine solche Gruppe zu beginnen, ist das Lesezeichenmodell. Mehr findest du hier.

Für-Gott in 216 Worten erklärt

Für-Gott

  • ist ein dezentrales evangelistisches Tool in einer postmodernen Gesellschaft
  • ist als Ergänzung und Unterstützung bestehender realer Aktivitäten zu sehen
  • soll in die Praxis bzw. in das reale Leben münden (praktische Auswirkung vor Ort, Seelsorge, Jüngerschaft, Gemeindegründung)
  • soll dem zukünftigen Aufbau von Gemeinden dienen
  • soll ein großes Netz werden, jeder publizierte Beitrag kann immer und immer wieder neue Kontakte schaffen
  • soll neue Internetmissionare im Land freisetzen
  • wird im “Nebeneffekt” dem Multiplikator helfen, sich noch mehr mit seiner eigenen Stadt/ Region zu identifizieren

Ermutigende Beispiele und Fakten

  • Suchen und Finden eines neuen Ehepartners in christlichen Partnerbörsen im Internet ist in unserer Zeit up to date – viele Partnerschaften und Eheschließungen kommen zu stande – auch bei Leuten, die nicht so versiert sind im Internet.
  • die deutsche Internet- Mitfahrzentrale hat mittlerweile  3.472.095 registrierte Mitglieder. Noch mehr nutzen diese Plattform zum Billigreisen
  • immer mehr Leute gehen, wenn sie Probleme verschiedener Art haben, ins Internet und suchen da nach Antworten und helfenden Kontakten
  • Deutschland hat mehr als 50 Mill. Haushalte mit Internetzugang
  • das Internet bietet zunächst die nötige Anonymität und Distanz, die viele Menschen heute wünschen
  • das Internet ermöglicht uns bequem große Distanzen zu überwinden, schnell Kontakte zu bekommen und leicht Verbindung zu halten
  • ein notwendiger Schritt daraus sollte die Entwicklung einer guten Internetmission sein, um unseren evangelistischen Auftrag wahrzunehmen.

Ich setze auf das Pferd. Automobile sind eine vorübergehende Erscheinung

  • Blinder Glaube: Kaiser Wilhelm II. – Ich glaube an das Pferd. Automobile sind eine vorübergehende Erscheinung.
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  • Vorsichtiger Glaube: Gottlieb Daimler -Es werden höchstens 5000 Fahrzeuge gebaut werden. Denn es gibt nicht mehr Chauffeure, um sie zu steuern.
  • Visionärer Glaube: Lenonardo da Vinci – Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit einer unglaublichen Gewalt daherfahren.
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  • Beschäftiger Glaube: Gemeinden brauchen keine Internetmissionare. Wir taufen doch keine Computer.
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  • Lernender Glaube: Gottlieb Daimler später – Es wird der Tag kommen, an dem man beginnen muß, besondere Straßen für Automobile zu bauen.
  • Langstrecken-Glaube: Bill Gates (Quelle: PC-Welt) – Wir überschätzen immer den Wandel, der sich in den nächsten beiden Jahren vollziehen wird und unterschätzen den Wechsel, der in den kommenden 10 Jahren geschehen wird. Lassen Sie sich nicht zum Nichtstun verleiten.
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  • Da-Vinci-Glaube? Auch du kannst dir eine (neue) Meinung bilden. Wie lautet deine Prognose: Brauchen Gemeinden Internetmissionare ?

Schreibe uns deine Meinung!

Mit Google Trends lokale Bedürfnisse erkennen, auf Jesus hinweisen und einladen

Nach was suchen Menschen in deiner Stadt? Mit Google Trends bekommst du einen Einblick in die Bedürfnisse deiner Mitmenschen.

Ein Beispiel – in Heidelberg wird am häufigsten nach dem Stichwort “Depression” gesucht.

Gib zum Test bei Google Trends den Begriff “Depression” ein oder klicke auf diesen Link, auf dem ich dies schon für dich getan habe.

Es ist leicht zu erkennen. Heidelberg, Freiburg, Münster führen die Liste an. Obwohl in Berlin wesentlich mehr Menschen leben, suchen in Heidelberg oder Freiburg mehr Menschen nach diesem Begriff. Berlin liegt erst auf dem fünften Platz.

Spannend wäre es jetzt für die Regionalblogs und mögliche Artikel, in diesen drei Städten herauszufinden, was die Ursachen für ein solches Suchverhalten sind. Liegt es an den Studenten, an der zu schönen Umgebung oder an etwas ganz anderem?

Was wohl Gott über die Menschen in Heidelberg, Freiburg und Münster mit dieser Sehnsucht nach Unbeschwertheit denkt. Ich weiss es nicht genau, doch es sind ganz sicher sehr liebe, gnadevolle Gedanken.

Und es geht weiter: Was plant  Gott mit den Menschen in Zwickau, die die Liste für das Bundesland Sachsen anführen? Vielleicht bist du Teil dieses Planes von Gott! Vielleicht möchte Gott dich als Internetmissionar für Zwickau berufen.

Dann stellen sich doch die folgenden Fragen:

Welche Antworten haben wir als Christen auf die Fragen der Menschen in Zwickau, Heidelberg, Freiburg und Münster?

Können wir in einem Artikel authentische Erfahrungen schildern, wie Gott uns aus einem seelischen Loch herausgeholt hat?

Wenn wir dann Menschen im Internet kennen gelernt haben auch diese Frage:

Können wir diese Person in unseren Hauskreis oder in unseren Gottesdienst einladen, um ein wenig von seiner Last abzunehmen?