1. Welches Erlebnis verbindet dich besonders mit deiner Heimatregion? Was ist dein Lieblingsplatz?
Es gibt nicht ein einzelnes Erlebnis – sondern viele kleine Erlebnisse im Wald oder auf dem Feld. Ich verbinde mit meiner Heimat viel Natur – Wälder und Wiesen, aber auch Felder und Weinberge. Rehe und Hasen sieht man hin und wieder genauso wie schöne Schmetterlinge oder Blumen. Einen richtigen Lieblingsplatz habe ich nicht – es gibt an verschiedenen Stellen so viel Schönes zu entdecken.
2. Hast du ein Lieblingsgericht und ein Lieblingsbuch?
Ich würde mich nicht unbedingt auf ein Lieblingsgericht festlegen, es gibt zu viele verschiedene leckere Speisen. Als Lieblingsbuch würde ich die Bibel bezeichnen, weil sie mir ein Kompaß im Leben ist.
3. An welche Worte deiner Eltern erinnerst du dich am besten? Wie waren deine Eltern?
Meine Mutter hat sich viele Sorgen um uns Kinder gemacht und sehr oft “seid vorsichtig” gesagt. Mein Vater hat uns viel mehr Freiheiten gelassen und eher “mach ruhig” gesagt.
4. Was waren die wichtigsten Stationen in deinem Leben? Was waren konkrete, prägende Erlebnisse und Erfahrungen?
Das Wichtigste in meinem Leben ist es, dass ich mein Leben Jesus anvertraut habe. Seither erlebe ich in verschiedenen Situationen seine Führung, aber auch manche Herausforderung. Besonders wichtig waren für mich Situationen, in denen das Leben von Bekannten und Freunden durch Gottes Eingreifen nach gemeinsamem Gebet geändert wurde – viele Wunder reihen sich da aneinander. Zum Beispiel bekamen einige Bekannte ihr Leben in den letzten Jahren immer besser in den Griff – aus einer schwierigen Vergangenheit zum Beispiel mit Drogenkonsum in ein Leben in Freiheit.
5. Gab es besondere Glücksmomente oder Schicksalsschläge in deinem Leben? Wie würdest du diese beschreiben. Was hat dir bei der Verarbeitung geholfen?
Ganz besonders schön war meine Hochzeit – auch wenn das ein riesiger Schritt war, die Heimat zu verlassen, die bisherige Arbeitsstelle zu kündigen und den Umzug in eine für mich damals fremde und weit entfernte Stadt zu bewältigen – aber im Vertrauen darauf, dass Gott mit dabei ist und mich mit allem versorgt, was ich brauche – immer rechtzeitig, wenn auch manchmal spät. Zum Beispiel fand ich erst nach einiger Zeit als Arbeitsloser eine neues Stelle in Dresden – einen Monat später, und wir hätten die Miete für unsere große Wohnung nicht mehr zahlen können. In dieser wie in allen anderen Krisen meines Lebens hilft mir am Ende doch immer ein Zurückbesinnen darauf, dass ich nicht allein bin, sondern Jesus immer bei mir ist.
6. Hast einen Lebenstraum? Wo befindest du dich gerade bei der Erfüllung dieses Traums?
Ich möchte gerne ein Leben leben, das von Vertrauen auf Gott geprägt ist – in allen Situationen meines Lebens. In vielen kleinen Situationen erlebe ich das schon, in manchen anderen habe ich noch einen Mangel an Vertrauen. Aber Gott leitet mich Schritt für Schritt weiter auf diesem Weg.
7. Auf was bist du besonders stolz beruflich und menschlich? Was würdest du nochmals anders machen?
Es gab eine Zeit, da war ich stolz auf mein gutes Abitur oder auf gut gelungene Projekte im Beruf. Im Moment sehe ich das aber eher so, dass ich bei allem, was gut gelungen ist in meinem Leben (und das ist eine Menge) doch nur das eingesetzt habe, was Gott mir vorher an Talenten und Fähigkeiten geschenkt hat – und viele Erfolge beruhen auch direkt auf Gottes Eingreifen. Insofern ist Stolz auf das Erreichte nicht so richtig angebracht – eher Dankbarkeit für die vielen Dinge, die Gott mir in meinem Leben schon geschenkt hat.
8. Welchen Rat würdest du einem Menschen geben, der gerade die schlimmste Phase seines Lebens durchmacht? Würdest du dich selbst an deinen Ratschlag halten?
Ich würde den Rat geben, sich von Gott durch diese Phase tragen zu lassen. Da ich selbst erlebt habe, dass Gott in ausweglosen Situationen eine Lösung parat hat, würde ich einem solchen Ratschlag hoffentlich immer folgen – auch wenn mir manchmal ein wenig das Vertrauen fehlen kann.
9. Hast du Erfahrungen mit Gott oder dem Übernatürlichen gemacht?
Ja, aber zuviele, um sie hier aufzuzählen.Gottes Reden (zum Beispiel durch die Bibel) hat mich immer wieder auf überraschende Weise durch das Leben geleitet, und ich habe Dinge dabei erlebt, die waren spannend – zum Beispiel habe ich schonmal ziemlich spontan in einem Fluss gestanden und eine Bekannte getauft.
10. Was ist dein Lebensmotto bzw. Lieblingszitat?
Ich habe kein Lebensmotto und auch kein Lieblingszitat, weil sich das Leben mit Jesus ständig zu Gott hin ändert, und das macht zumindest aus meiner Sicht jedes Lebensmotto eines Tages obsolet, weil Gott mal wieder meine Vorstellungen auf den Kopf stellt. Wenn überhaupt, dann könnte es in die Richtung gehen “Gott immer besser kennenlernen”, aber das liegt ja nur zum Teil an meinem eigenen Handeln, und zu einem viel größeren Teil an Gottes Gnade, sich mir immer neu vorzustellen.
Thomas

