Interview mit Nora (16)

1. Welches Erlebnis verbindet dich besonders mit deiner Heimatregion? Was ist dein Lieblingsplatz?

Mein Lieblingsplatz ist meine ehemalige Schule weil ich dort tolle Erlebnisse hatte und mich dort einige Menschen im Glauben begleitet und gestärkt haben.

2. Hast du ein Lieblingsgericht und ein Lieblingsbuch?

Ein Lieblingsgericht nicht aber mein Lieblingsbuch ist “Die Hütte” von William P. Young.

3. An welche Worte deiner Eltern erinnerst du dich am besten? – Wie waren deine Eltern?

“Es ist dein Leben” ;-) Das wurde mir sehr oft gesagt. Ich wurde sehr selbstständig erzogen und habe mit ca. 12 Jahren schon meine eigenen Entscheidungen getroffen was z.B. Piercings angeht.

4. Was waren die wichtigsten Stationen in deinem Leben? Was waren konkrete, prägende Erlebnisse und Erfahrungen?

Mein Hauptschulabschluss war eine sehr wichtige Station. Man stand plötzlich auf eigenen Beinen, musste sich bewerben und auch Abschied von den Menschen, mit denen man Jahre lang zusammen war und die man sehr lieb gewonnen hat, und von der Schule nehmen, wo man doch Jahre lang gelernt hat. Andererseits war es ein tolles Gefühl, etwas erreicht zu haben. Es bildeten sich neue Perspektiven, z.B. einen Realschulabschluss nachholen oder eine Ausbildung beginnen.

5. Gab es besondere Glücksmomente oder Schicksalsschläge in deinem Leben? Wie würdest du diese beschreiben. Was hat dir bei der Verarbeitung geholfen?

Ein besonderer Glücksmoment war, als ich bemerkt habe, wie Gott mich schon seit Monaten verändert hat. Ich habe sehr gerne Lehrer mies behandelt. Anfang des Abschlussjahres erkannte ich, dass es keinen Sinn macht und ich entschuldigte mich bei einer Lehrerin. Wir kamen ins Gespräch und auf das Thema Glauben. Eig. war das nichts für mich aber ich hatte Interesse. Als sie mich dann zu einem JesusHouse einlud war ich sehr ergriffen und übergab Jesus am zweiten Abend mein Leben. (Das war die Kurzfassung von meinem Weg zu Gott). Meine ehemailige Lehrerin ist nun übrigens meine Taufpatin ;-)

Ein Schicksalsschlag war, als ich im Krankenhaus war weil ich operiert wurde. Ich hatte seit 5 Jahren eine Fußerkrankung wo kein Arzt wusste was es war, also wurde ich operiert. Die Ärzte wollten nur Gewebe entfernen und es im Labor untersuchen lassen. Als ich aufwachte, hatte ich sehr starke Schmerzen und mein Arzt kam rein und sagte: “Dein erstes Zehlgelenk ist stillgelegt weil kein Knorpel mehr vorhanden war.” und ging wieder. Ich brach in Tränen aus und hatte echt krasse Zweifel an Gott, wo doch soooo viele Menschen für mich beteten.. Ich konnte mich überhaupt nicht beruhigen.. Nachts konnte ich nicht schlafen, ich konnte nur weinen. Also versuchte ich mich mit meinem Mp3Player abzulenken, schon mit der Gewissheit, dass es Gott nicht gibt (ich war auch noch nicht lange im Glauben). Auf meinem Mp3Player war allerdings nur christliche Musik. Nach 2 oder 3 Stunden schoss mir nur ein Gedanke in den Kopf: “Gott liebt Dich”. Dieser Gedanke wollte nicht mehr weggehen.. Ich denke, dass es von Gott kam und das hat mich echt gestärkt.

Nun habe ich die Gewissheit, dass ich eine bestimmte Art von Rheuma habe. Aufgrund dieser Krankheit bin ich z.Z. sehr angeschlagen und werde meinen Traumberuf nicht ausüben können. Aber ich glaube fest daran, dass Gott mir auch durch diese Zeit helfen wird und dass er einen Plan für mein Leben hat.

6. Hast einen Lebenstraum? Wo befindest du dich gerade bei der Erfüllung dieses Traums?

Ich habe viele Träume. Erstmal versuche ich Schule so weit wie möglich zu machen. Habe nun knapp ein halbes Jahr auf einer Realschule verbracht, schaffe es aber aufgrund meiner Fehltage nicht und will erstmal eine Kur machen. Werde danach auf die Berufsschule wechseln und dort den Realschulabschluss nachholen. Dann möchte ich noch Abi machen und evtl. studieren. Später dann noch ein Aupair Jahr in Australien und evtl. ein christliches Fsj im Jugendbreich an Schulen. :)

7. Auf was bist du besonders stolz – beruflich und menschlich? Was würdest du nochmals anders machen?

Ich bin stolz auf meine Freunde. Auf die Freunde, die immer an meiner Seite standen und auf die, die mich im Glauben gestärkt und weitergebracht haben. Oder gerade die, die ich aufgrund meines Glaubens kennenlernte.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, hätte ich mich anders benommen vor meiner Bekehrung. Aber dann wäre ich vermutlich nie zum Glauben gekommen, hätte nie Vergebung erfahren. Also ist es so schon ganz ok.

8. Welchen Rat würdest du einem Menschen geben, der gerade die schlimmste Phase seines Lebens durchmacht? Würdest du dich selbst an deinen Ratschlag halten?

Ich denke, da gibt es keinen perfekten Ratschlag. Man darf einfach nicht aufgeben, egal wie schwer das Leben gerade ist. Niemand sagte, dass das Leben leicht ist aber man braucht einfach Ziele und die Gewissheit, dass Gott einem dabei helfen wird.

9. Hast du Erfahrungen mit Gott oder dem Übernatürlichen gemacht?

Ja, habe ich. Meine erste christliche Freizeit war ziemlich krass. Die Predigten dort haben mich sehr berührt und plötzlich kamen alle Probleme in mir auf, die ich Jahre lang runtergeschluckt hatte. Ich glaube, dass Gott mir alle Probleme auf einmal bewusst machte, damit ich sie mit seiner Hilfe verarbeiten konnte. Viele Freunde beteten für mich und hörten mir zu. Die Wochen danach waren nicht leicht aber mit Gott konnte ich diese Erlebnisse verarbeiten und wenn ich heute daran denke, sind sie wirklich verarbeitet und können keinen Schaden mehr in meiner Seele anrichten.

10. Was ist dein Lebensmotto bzw. Lieblingszitat?

Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen Zweiten. Konfuzius

Falls ihr noch mehr Interesse an mir oder meiner Glaubensgeschichte habt, könnt ihr mich gerne anschreiben.

Ich habe auch vor Kurzem angefangen christlich zu rappen. Bisher ist zwar nur meine Glaubensgeschichte aufgenommen, aber weitere folgen.

Hier mal das Video

Gottesdienste und Gemeinden in Hamburg

www.neugraben.de

www.gemeinde-christi-hamburg.de

www.christuskirche.de

gemeinde-altona-ost.de

www.sankt-petri.de

www.heilsarmee-nord.de/Hamburg/Index.html

http://www.ccomi.org

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