Lean on Jesus – Interview mit Matthias

Welches Erlebnis verbindet dich besonders mit deiner Heimatregion? Wo ist dein Lieblingsplatz?

Meine Geburt. Ich habe nicht lang dort gelebt. Nur die ersten 7,5 Jahre. Mein Lieblingsplatz? – Gute Frage. Ich bin einfach gern in der Nähe meiner Heimat.

Hast du ein Lieblingsgericht und ein Lieblingsbuch?

Ich esse gern Risotto mit viel Gemüse und Parmesan und Sardellen garniert. Ich lese gern guten Humor oder Satire.

An welche Worte deiner Eltern erinnerst du dich am besten? – Wie waren deine Eltern?

“Zieh deine Schlappen an!” – Meine Mutter war Einzelgänger. Mein Vater ein Drückeberger.

Was waren die wichtigsten Stationen in deinem Leben? Was waren konkrete, prägende Erlebnisse und Erfahrungen?

Fangen wir am besten von vorn an. Bei der Entbindungsstation. Schon bei der Geburt war es ziemlich eng. Viel zu eng für meinen großen Kopf. Die Rettung kam in letzter Minute mit der Zange. Die Pflegestation. Der Zivildienst war eine große Enttäuschung. Aber endlich lernte ich richtige Christen kennen.

Gab es besondere Glücksmomente oder Schicksalsschläge in deinem Leben? Wie würdest du diese beschreiben? Was hat dir bei der Verarbeitung geholfen?

Ich war ‘mal so richtig verliebt.

Ich bin Scheidungskind. Meine Mutter ist trockene Alkoholikerin.

Ich rede über meine Schicksalsschläge.

Hast du einen Lebenstraum? Wo befindest du dich gerade bei der Erfüllung dieses Traums?

Einfach weiterleben. Dieser Traum hat sich erfüllt.

Auf was bist du besonders stolz – beruflich und menschlich? Was würdest du nochmals anders machen?

Ich glaube an Jesus.

Auf meinen Berufsabschluss.

Statt Linguistik würde ich Dolmetschen studieren.

Welchen Rat würdest du einem Menschen geben, der gerade die schlimmste Phase seines Lebens durchmacht? Würdest du dich selbst an deinen Ratschlag halten?

Beten und Freunde suchen. Das hat mir schon oft geholfen.

Hast Du Erfahrungen mit Gott oder dem Übernatürlichen gemacht?

Ja.

Was ist dein Lebensmotto bzw. Lieblingszitat?

Lean on Jesus.

Matthias

Gebet

Interview mit Lydia – Neu in Hannover

1. Welches Erlebnis verbindet dich besonders mit deiner Heimatregion? Was ist dein Lieblingsplatz?

Da ich erst im August nach Hannover gezogen bin, kenne ich noch nicht diese Ecken, die man UNBEDINGT gesehen haben muss. Dennoch haben mein Mann und ich jetzt das Wandern für uns entdeckt… Da möge einer jetzt sicher denken: wie öde!… Ja, ging mir bis vor Kurzem auch nicht anders, aber man kann sich beim Spazierengehen einfach wunderbar unterhalten über und auch mit Gott ohne, dass man gleich wieder vom Computer, dem Telefon oder der noch liegen gebliebenen Hausarbeit abgelenkt wird. Am schönsten fand ich bisher die Eilenriede, der Stadtwald in Hannover. Als nächstes wollen wir den Maschsee begutachten. Ich hab mir aber sagen lassen, dass die Herrenhäuser Gärten sehr schön sein sollen. Also wie man merkt, kann ich mich noch nicht für einen Lieblingsplatz entscheiden…

2. Hast du ein Lieblingsgericht und ein Lieblingsbuch?

Ich esse gern alle Arten von Nudeln. Bei uns Zuhause gab es bestimmt mindestens einmal in der Woche welche und ich war manchmal wirklich enttäuscht, wenn ich mit großem Heißhunger auf Nudeln von der Schule nach Hause kam und dann nur Kartoffeln im Kochtopf vorfand…

Ich lese gern die Bücher von Cécilia Ahern. Aber ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich sogar Spaß am Bibellesen finden könnte.

3. An welche Worte deiner Eltern erinnerst du dich am besten? – Wie waren deine Eltern?

Ich liebe dich und bin stolz auf dich. Das sind die Worte, die mir bei meinem Vater hängen geblieben sind, weil er früher zumindestens eher mit solchen Worten gespart hat.

Dennoch muss ich sagen, hatte ich die beste Kindheit, die man nur haben kann. Meine Eltern haben mir immer alles gegeben, was ich brauchte und sogar darüber hinaus. Ich habe immer genügend Liebe, Zuwendung und Geborgenheit verspürt und bin dafür sehr dankbar.

4. Was waren die wichtigsten Stationen in deinem Leben? Was waren konkrete, prägende Erlebnisse und Erfahrungen?

Taufe, Abitur, Hochzeit

5. Gab es besondere Glücksmomente oder Schicksalsschläge in deinem Leben? Wie würdest du diese beschreiben. Was hat dir bei der Verarbeitung geholfen?

Mein Mann hatte 2009, wir waren noch nicht mal ein Jahr verheiratet, die Diagnose Krebs bekommen… Da mussten wir erstmal schlucken. Wir haben die Welt nicht mehr verstanden und vor allem haben wir Gott auch nicht verstanden.

Wie konnte das sein, dass gerade uns, gerade meinem Mann, so etwas passieren musste?!

Es war eine harte Zeit und ich denke auch nicht gern daran zurück. Ich frage mich auch heute, mit welchem Zweck das geschehen musste. Aber mir ist klar, dass bei allem Leid, das uns widerfährt, Gott immer mit dabei ist, uns immer nur so viel auflädt, wie wir tragen können und wir nicht fragen müssen: WARUM? Sondern: WOZU? Und wenn wir fest vertrauen, auch so manch schwere Dinge überwinden können. So hat mir das Beten sehr viel geholfen, die Dinge zu verarbeiten. Man spürt wirklich, wie man die Last bei Gott abgeben kann. Und er kümmert sich dann darum. Das hilft ungemein!

6. Hast du einen Lebenstraum? Wo befindest du dich gerade bei der Erfüllung dieses Traums?

Schon als Kind hatte ich den Wunsch in mir, mit der Musik, die ich mache, die Herzen der Menschen Für Gott zu erreichen. Im Moment bin ich wieder mehr dabei Songs zu schreiben. Noch vor einiger Zeit hatte ich irgendwie so ne Art Schreibblockade, dass ich echt nichts mehr zu Papier gebracht und auch nur selten Klavier gespielt habe. Also bin ich mittlerweile wieder auf einem guten Weg. Nur beim Nachaußenbringen meiner Lieder, um wirklich auch Menschen damit anzusprechen, stellt sich für mich noch die Frage, wie das aussehen soll.

7. Auf was bist du besonders stolz – beruflich und menschlich? Was würdest du nochmals anders machen?

Meine Familie, meine Ehe, mein Abi, mein Abschluss und dass ich im beruflichen Bereich auch gute Arbeit leiste.

Ich würde eigentlich gar nicht so vieles anders machen. Vielleicht so Kleinigkeiten, wie: Andere Leistungskurse im Abi wählen, mehr für die Schule tun, Vielleicht hier und da würde ich manch Worte, die ich dem Einen oder Anderen an den Kopf geworfen habe, zurücknehmen…

8. Welchen Rat würdest du einem Menschen geben, der gerade die schlimmste Phase seines Lebens durchmacht? Würdest du dich selbst an deinen Ratschlag halten?

Beten. Vertrauen. Noch mehr beten. Noch mehr Vertrauen.

9. Hast du Erfahrungen mit Gott oder dem Übernatürlichen gemacht?

Ja… Und das nicht nur einmal. Ich merke auch so oft, dass Gott wirklich Gebet erhört.

Ich hab etwas gebetet oder für jemanden und merke schon in weniger Zeit, dass Gott da echt dran gearbeitet hat und es auch ernst nimmt, was ich bete und wünsche.

10. Was ist dein Lebensmotto bzw. Lieblingszitat?

Alle denken anders und doch kommt es anders als alle denken.

Wir planen unser Leben, damit Gott es durcheinanderbringen kann ;)

Aber das macht es wiederum so spannend.

Lydia

Gebet

Interview mit Lisa

1. Welches Erlebnis verbindet dich besonders mit deiner Heimatregion? Was ist dein Lieblingsplatz?
Wenn Heimat das ist, wo man sich zu Hause fühlt, dann unser Küchentisch. Der ist zum Glück flexibel einsetzbar und steht momentan in Hannover. Obwohl ihn vor allem die Menschen, die daran sitzen, zur Heimat machen.

2. Hast du ein Lieblingsgericht und ein Lieblingsbuch?
Mein Bruder kocht ganz wunderbar, es auf nur ein Gericht zu beschränken, ist gar nicht möglich. Das Buch – na ja, die Bibel ist voller guter Bücher, aber die Apostelgeschichte finde ich jedes Mal wieder spannend. Ansonsten mag ich auch Hildegunst von Mythenmetz ganz gern.

3. An welche Worte deiner Eltern erinnerst du dich am besten? Wie waren deine Eltern?
Also mein Papa hat nie viel geredet, aber er hat mir immer wieder seine Spiegelreflexkamera geborgt, obwohl mir mindestens 2 Mal das Objektiv kaputt gegangen ist. Das ist nur ein Beispiel für das Vertrauen, was mir entgegen bringt. „Du schaffst das schon“. Meine Mama sagt mehr und vor allem fragt sie nach, wenn sie etwas nicht versteht, was ich lebe. So kann ich nie in eine Schublade geraten. Mal ganz davon abgesehen sind meine Eltern die besten „Geschenkemacher“,  die ich kenne.

4. Was waren die wichtigsten Stationen in deinem Leben? Was waren konkrete, prägende Erlebnisse und Erfahrungen?
Glücklich und behütet aufgewachsen zu sein. Jesus kennen zu lernen. Mit einer Freundin zu weinen und zu beten, für die ich absolut keinen Rat weiß. Nach Hannover umziehen und eine Gemeinde anfangen. Immer wieder neu feststellen, wie ignorant ich gegenüber Menschen bin und wie hart mein Herz ist. Feststellen, dass es trotzdem Menschen gibt, die von mir profitieren. Mich jeden Tag mehr über Gott zu freuen, mich bei ihm zu bedanken und ihn um Rat zu fragen.

5. Gab es besondere Glücksmomente oder Schicksalsschläge in deinem Leben? Wie würdest du diese beschreiben. Was hat dir bei der Verarbeitung geholfen?
Freuen kann ich mich ständig und über ganz vieles. Schicksalsschläge gab es so gut wie gar nicht. Als mit 13 meine beste Freundin bei einem Autounfall gestorben ist, hat es geholfen zu wissen, dass sie Jesus kennt und deswegen bei ihm ist. Außerdem war es natürlich gut, mit Jesus selbst darüber reden zu können. Am meisten hat mich damals umgehauen, dass meine Eltern so sehr geweint haben.

6. Hast einen Lebenstraum? Wo befindest du dich gerade bei der Erfüllung dieses Traums?
Ich habe mal eine Bibelstelle gelesen, bei der ich dachte. „Wenn das wirklich möglich ist, will ich es haben.“ Da sagt Gott nämlich (Jesaja 58): „Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschließen.“ Seitdem ist viel passiert,  was mich vermuten lässt, dass da was dran ist.

7. Auf was bist du besonders stolz – beruflich und menschlich? Was würdest du nochmals anders machen?
Uiii, für Stolz hab ich gar keinen Grund. Ich freue mich sehr, dass mir Vieles so leicht fällt, aber dafür kann ich nichts. Warum Gott mich so mit Segen überschüttet, ist mir selbst immer wieder ein Rätsel. Alles was ich tun kann ist, das Beste daraus zu machen und es zu nutzen, um Menschen zu lieben. Alle Momente, in denen mein Egoismus größer ist, ärgern mich sehr. Das sind leider zu viele, um sie einzeln aufzuzählen.

8. Welchen Rat würdest du einem Menschen geben, der gerade die schlimmste Phase seines Lebens durchmacht? Würdest du dich selbst an deinen Ratschlag halten?
Meist höre ich in solchen Momenten nur zu. Ihnen und auch Gott. Wenn der was dazu zu sagen hat, gebe ich das gern weiter, ansonsten bin ich da lieber still und einfach nur da. Aber selbst mit Gott darüber zu sprechen und ihn nach seinem Plan und Trost zu fragen, das ist immer und für jeden empfehlenswert.

9. Hast du Erfahrungen mit Gott oder dem Übernatürlichen gemacht?
Ja.

10. Was ist dein Lebensmotto bzw. Lieblingszitat?
Ach da gibt’s viel. Aber ganz besonders gut gefällt mir das hier (ist auch aus der Bibel – Nehemia 8): „Seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.“

Lisa

Gebet

Erfahrungsbericht Spielsucht

Gebet war der entscheidene Schritt aus der Spielsucht bei Uwe. Bete ein ähnliches Gebet wie es auch Uwe gebetet hat und fange neu an. Nach der kurzen Anmoderation auf Switzerdeutsch geht es dann Hochdeutsch weiter.

Ein Erlebnis – Gott hört Gebet

Hier ein Erfahrungsbericht, der deutlich macht, dass Jesus wirklich gemeinsame Gebete beantwortet:

” Ein Geschäftskollege, gar kein großer Gläubiger, fragte mich, nachdem er mich schon länger kannte und wusste, dass ich für Menschen bete, ob ich nicht mal für seine Schwiegermutter beten könne.

Gerne sagte ich zu und wir verabredeten, dass wir uns in seiner Wohnung treffen. Ich war sehr überrascht, dass als ich kam, die ganze Familie auf mich wartete. Die Schiegermutter litt seit Jahren unter Migräne. Ich legte ihr die Hände auf und betete im Namen Jesus. Sie spürte spontan wie eine Kraft durch ihren Körper ging und der Schmerz verschwand.

Jetzt waren alle anderen aus der zuschauenden Familie so ermutigt, dass ich für alle beten musste. Und jeder spürte, das er durch Gott angerührt wurde… und das schönste ist, dass jedes Mal, wenn ich den Kollegen wieder nach der Schwiegermutter frage, er mir begeistert berichtet, dass die Migräne, die vorher permanent Schmerzen verursachte, nie wieder zurückgekommen ist.”

An dem praktischen Beispiel wird deutlich, dass Gott sich weniger für die “Zugehörigkeit” zu einer bestimmten Gruppierung als vielmehr bedinglungslos für den einzelnen Menschen selbst interessiert.

Möchtest du auch, dass für dich gebetet wird?

Melde dich einfach.

Gott verändert aussichtslose Situationen

Gerd Altmann, © pixelio.de

Gerd Altmann, © pixelio.de

“Wir haben es erlebt, gesehen und von vielen gehört.”

Schreibe uns, wenn du

  • du Gebet brauchst
  • du anonym bleiben möchtest und neue Hoffnung brauchst
  • du Heilung brauchst.
  • du Schwierigkeiten hast mit Bekannten offen und ungehemmt zu reden
  • Angst hast, dass Bekannte Dinge weitererzählen
  • etwas loswerden und verändern möchtest

Schreibe uns, um einen ersten Schritt zu einem Neuanfang zu machen.

Thommy Weiss, © pixelio.de

Komm einfach als Mensch wie Du gerade bist. Wir werden dich nicht in eine Schablone stecken, sondern einfach zuhören.

Gemeinsam können wir nach Lösungen suchen und für Heilung beten.

Was wir an Jesus lieben und sein Angebot so attraktiv macht: Seine Worte sind einfach – nur für den gesunden Menschenverstand verständlich. Sein Geschenk an uns: Eine gereinigte Seele – ein gesunder Körper in einer gesunden, liebevollen Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen.

Auch für das Gebet gilt – Probieren geht über studieren.

Schreib uns gleich jetzt.

Lisas Jahr in Listen

Weiterlesen

Brief an Jana – Hass und Hoffnungslosigkeit nehmen mir die Luft zum Atmen

Liebe Jana, dein Kommentar zu meinem letzten Artikel “Wie verlorene Zuversicht wiederherstellen?” hat mich sehr bewegt.

Du schreibst über Hoffnungslosigkeit und Hass. Beides fängt mit “H” und es klingt gerade für mich, wie das höhnische Lachen des Teufels über deinem Leben: “Ha – Ha”

Weiterlesen

ich bin teil von …

Sehr inspirierend…ein kleiner aber grundsätzlicher Unterschied in der Perspektive